Montag, 9. September 2013

Back in Town

Eine Woche Holland Urlaub ohne Angel sind vorbei. Das im Auto kein Platz mehr für eine Angel und nach dem Museumsbetrieb auch keine Lust/Muse/Zeit zum Fischen ist, musste ich auf „zureden“ meiner Freundin ja einsehen. Dennoch bekam sie meinen Verlust dank einer Umleitung, die uns einige Kilometer an einem schönen Kanal entlang führte, auf dem Hinweg zu spüren . „Da gibt es sicher Zander…“ „Schau mal hier an dem Boot und den Brücken sind sicher Barsche…“ „Das ist gar nicht weit vom Museum hier hätte ich mal ne Stunde fischen können…“
Ich glaube sie war kurz davor mich raus zu schmeißen, denn noch wird nächstes Jahr sicher Platz für eine Rute sein, ob ich dann auch raus komme ist wieder eine andre Sache.
Nun soll es aber auch hier wieder weiter gehen!

Natürlich musste ich nach der Abstinenz vom Wasser erst mal wieder raus. Vor allem da ich durch den zweiten 80+ Rapfen für dieses Jahr den ich kurz vor dem Urlaub fangen konnte, hoch motiviert war. 


Der Wetterbericht stimmte mit den Kälteeinbrüchen hatte ich dieses Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht und der Zeitplan sagte „Wochenende komplett frei!“ Also ging es schon freitags nach der Arbeit raus die letzte Sonne genießen. Bei gut Wind auf dem Wasser entschied ich mich dafür Topwater mit etwas mehr Radau zu fischen und griff auf einen Popper zurück den mir Dirk vor ein paar Wochen geschenkt hatte. Seinen Worten nach einer der besten Popper mit dem gewissen etwas…Naja bei mir seit langer Zeit wieder der einziger kleine Popper in der Box. Ich fange auf Popper meist Hechte und Barsche und habe somit alles was kleiner als der POP MAX ist aus der Box sortiert. Also Popper dran dritter Wurf „Bähm“ schöner Biss, schöner Drill Big ASP No3 für das Jahr! Und mein erster gepoppter ASP. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Dirk für den Ködertipp!

 
 

Das sollte es für das WE aber nicht gewesen sein. Samstags sollte es früh aufs Wasser gehen um zu sehen wie die Rapfen mit dem Wetter Wechsel umgehen. Da ich selbst noch ein wenig mit dem späteren Hell werden Konfused bin, war ich schon um 5:30 auf dem Wasser und somit eine Stunde im Stock dunklem unterwegs. War aber nicht sonderlich Falsch denn irgendwann platschte es ordentlich in der Richtung in der auch mein Sammy unterwegs war. Kurze Zeit später war dann auch die Rute krumm. Beeindruckend und Traurig zu gleich kam ein 65er ASP in den Kescher der es geschafft hatte sich den Schwanzdrilling des 65er Sammys schon in den Schlund zu schaffen (und ich fische die Dinger nicht grade Langsam) Das habe ich zuvor erst einmal am Bodden erlebt wo ein ~75er Hecht sich einen durchgeleierten Zalt so reingezimmert hatte. So…R.I.P.
Etwas ernüchtert ging es dann weiter als es heller wurde und die ASP auch nicht sonderlich aktiv waren, wechselte ich auf den Gyro Star und jiggte damit etwas die Kante ab. Nach einem Fehlbiss ohne großartige Bissspuren auf den Bait warf ich die Stelle noch mal an und konnte den Vermuteten Hecht Schniepel als Band bringen. Was sich da und vor allem wie den Gyro Star reingepfiffen hatte war dann allerdings eine nette Überraschung. Knapp 40ig der wollte den 4,8“ er Shad haben.

 

Da die Hechtbeifänge an dem Tag auch immer mehr wurden und der Barsch schon auf einen fast 5inch Köder biss, entschloss ich mich am Sonntag mal mit Hechtköder anzurücken.
Nach den ersten Paar würfen war klar, dass es keine allzu Dumme Idee war. Super Fisch für den See und es sollte nicht der letzte bleiben.


Insgesamt gab es am Sonntagmorgen 6 Hechte alle auf denselben 6er Shaker, wechselte ich die Farbe blieben die Bisse aus. Wieder mal sehr Interessant zu sehen wie Wichtig die Farben dann doch ab und an sind.
Entspannt ging es dann in der Mittagszeit nach Hause, Dirk kam zur Gassi Runde und Tackletalk vorbei. So konnte man das WE entspannt ausklingen lassen.


Und weil hier so lange Funkstille war…kommt auch gleich noch ein weitere Bericht…


Kommentare:

  1. Nach dem Urlaub kann man auch durchaus wieder loslegen und wie man bei dir sehen kann, sogar mit Erfolg

    Petri Heil!

    AntwortenLöschen